AfD: Die Angriffsrichtung im Diskurs muss umgedreht werden

´Hart aber fair´:  Die Angriffsrichtung im Diskurs muss umgedreht werden

Die AfD hat in nur 5 Monaten zwischen ihrer Gründung im April 2013 und der Bundestagswahl im September 2013 mehr als 2 Millionen Zweitstimmen für sich erringen können – ein in der Nachkriegsgeschichte noch nie da gewesener Erfolg. Dass sie binnen 7 weiterer Monate nur 9000 Stimmen hinzugewinnen konnte, obwohl die EU-Wahl doch eigentlich ein thematisches ´Heimspiel´ war, erscheint demgegenüber etwas enttäuschend.
Die Afd steckt nach wie vor in einer riesigen „Zwickmühle“ zwischen Anpassung und ´Radikalisierung´. Wer das leugnet, macht es sich zu einfach und wird denjenigen nicht gerecht, die an vorderster Front Tiefschläge – von der Antifa bis hin zu den Gutmenschen aus den ´Rotweingürteln´ – aushalten müssen; das gilt sowohl für die Leute im Bundesvorstand, die ihr Gesicht vor Kameras oder in Talkshows hinhalten, als AUCH für Wahlkämpfer und Plakatierer der Basis auf der Straße.

Aber: Ein wenig profilieren wird sich die AfD schon noch müssen, wenn sie nicht in Schönheit sterben will, und zwar im Stil wie auch in der Argumentation. HART ABER FAIR zeigte das einmal mehr: Das in Notwehr als ultima ratio ausgesprochene Wort „Klappe“ gegenüber Herrn Friedman war nicht nur eines der Highlights der Sendung, sondern wirkungsvoll: Danach war der ungestüme Störer ruhiger und konnte seine verbale Inkontinenz in den Griff bekommen. Super, Herr Lucke!
Die Angriffsrichtung im Diskurs muss umgedreht werden.

Die elitären links-grünen Berufsmoralisierer sollten – wenn sie schon immer wieder zahlenmäßig dominierend eingeladen werden – bei geeigneter Gelegenheit frontal mit sogenannten ´Broder-Ohrfeigen´ angegangen werden. Denn nur dadurch können sie von ihrem hohen moralischen Ross, das sie auf Kosten der Bevölkerungsmehrheit reiten, herunter gerissen, endlich einmal in die Defensive gedrängt und zur Sachargumentation bewogen werden – oder wenigstens dazu, andere ausreden zu lassen.

1. Herrn Friedman hätte man auf seine Koks-Nutten aus dem Schleppermilieu ansprechen und ihn fragen können, mit welchem Recht eigentlich gerade er sich seit vielen Jahren mit erheblicher Arroganz als Deutschlands Gewissen aufspielt und jetzt Millionen Wähler in Deutschland und unseren europäischen Nachbarländern als ´Dumm-Verführte´ darstellt.

Die Bürger sind mangels Referenden nie gefragt worden, ob sie mit diesem EURO /EU-Kurs einverstanden sind, obwohl schließlich sie es sind, die ihn mit Steuern und ´Abgaben´ bezahlen müssen; wenn sie jetzt an der Wahlurne endlich einmal ihre Meinung dazu sagen durften – und das auch taten -, darf man es in einer Talkshow nicht durchgehen lassen, wenn das als diffuser ´Protest´ von Wutwürgern diffamiert und pauschal die Möglichkeit ausgeschlossen wird, dass das kritischer Sachanalyse geschuldet ist.

EU-Parlament 5000200-pe-cl

2. Nur ca. die Hälfte aller europäischen Staaten sind Mitglied in der Europäischen Union. Keinesfalls darf man daher durchgehen lassen, dass selbst unsere Vize-Bundestagspräsidentin immer noch nicht zwischen „EU“, „Europa“ und „Währungsunion/EURO“ unterscheiden kann.

Da bei sich wiederholenden Fehlern nicht von Flüchtigkeitsfehlern ausgegangen werden kann, sind im Rahmen einer Talkshow lauthals geäußerte Zweifel an Intelligenz oder – hilfsweise – intellektueller Redlichkeit angebracht. Damit hätten andere Talkshowteilnehmer, die ebenfalls im Propagandarausch ständig mit besagtem Flüchtigkeitsfehler unterwegs sind, gleich auch ihre Ohrfeige kassiert. Man nennt das im Volksmund: „Mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen“.

Aber was will man erwarten, wenn selbst der Chefredakteur der ´ZEIT´ doppelte Staatsbürgerschaft dazu ausnutzt, seine Stimme bei der Wahl zum ´Europa´-Parlament gleich zweimal abzugeben und sich nicht bewusst ist, dass das als Wahlbetrug geahndet werden kann?
http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/wahlbetrug-ermittlungen-gegen-zeit-chefredakteur/ One man, one vote – schon mal gehört?  Wo ohnehin schon die Gewichtung der Stimmen zwischen „Unionsbürgern“ der einzelnen Mitgliedstaaten bekanntlich nicht gleich ist …  Ach, Schwamm ´drüber. Aber deutlicher kann eben nicht werden, welchen Bezug hierzulande die polit-mediale Klasse – Inder würden sagen: ´Kaste´ –zu der ewig von ihr gegen die ´Rechtspopulisten´ im Munde geführten „Demokratie“ hat.

Drapeaux européens devant le Berlaymont

3. Die neue beliebte Technik, argumentativ mit den Problemen unzureichend kontrollierter Massenzuwanderung umzugehen: Diese mit einer einzigen ungeduldigen Geste und der wohlfeilen Behauptung vom Tisch zu fegen, es handele sich um eine von „rechter“ Seite aufgebauschte „Marginalität“.

So behauptete z. B. Claudia Roth gestern Abend unwidersprochen, dass „90 %“ der Zuwanderer eine ökonomische Bereicherung für „UNS“ seien.
Hiergegen muss sofort die Forderung nach einem ´Faktencheck´ erhoben und gefragt werden, woher sie diese Mondzahlen hat.

Vor allem aber bleibt bei derartigen Verlautbarungen – wie häufig im ´Europa´-Kontext – völlig verschwommen, wer mit „wir“ gemeint ist: Deutschland ? Die EU? Skrupellose Unternehmen auf der Suche nach Billigarbeitskräften? Die Bürger in Duisburg-Marxloh und anderswo, die mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen ganzer Häuserzeilen zugewanderter „Ärzte und Ingenieure“ in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft leben müssen? Oder eine international ausgerichtete Elite, die Politik als Geschäftsmodell auf Kosten der Bevölkerungsmehrheit oder schlicht als lukrative Lebenslüge für sich entdeckt hat?

Und wie entlarvt man die?  Clara Meyerbach auf Facebook: >>Wilfried Scharnagel, das Urgestein vom „Bayernkurier“ hat es trefflich vorgemacht, als er Claudia Roth mit einer einzigen „coolen“ Frage ruhig stelle, die dem Bayern die CSU-Wahlwerbung „Asylmißbrauch stoppen“ mit der ihr eigenen Empörungslogik vorhielt. Scharnagel konterte mit der Frage:
»Frau Roth, wenn doch die Grünen das so kritisieren, warum haben dann die Grünen nicht plakatiert „Asylmißbrauch freigeben“?«
Da war selbst Roth sprachlos!<<

Das war jetzt schon das zweite Highlight der fröhlichen Runde bei Frank Plasberg.

4. Die Bürger wollen keine Therapeuten, die sich höhnisch oder sorgen- bis verständnisvoll ihrer „Ängste“ annehmen, sondern Politiker, durch die sie ihre Interessen in Europa vertreten sehen!  Deswegen wollen viele die „Rebellen gegen Brüssel“. https://www.facebook.com/jungefreiheit/photos/np.29750940.100003541179146/10152836631234942/?type=1&notif_t=notify_me

5. Wenn Friedman bei derzeitiger politischer Lage wie gewohnt den Popanz des „Antisemitismus“ an die Wand malt – was nun glücklicherweise mit Fug und Recht als ´Marginalität´ bezeichnet werden kann (war er eigentlich schon mal beim Therapeuten deswegen?) -, sollte man ihm empfehlen, einmal einen Blick in den Koran zu werfen und versuchen, ihm klarzumachen, was im Falle fortschreitender Islamisierung Europas auf uns zuzukommen droht.

Wobei jetzt mit „uns“ alle freiheitsliebenden Bürger und Bürgerinnen gemeint sind, die wert auf ihr Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit legen. Besonders aber: Frauen, leider auch minderjährige, Homosexuelle, Atheisten – und nicht zuletzt Christen und Juden. Warum ausgerechnet angebliche ´liberale´ oder grüne Demokraten nie einmal in ihrem ´Kampf gegen rechts´ innehalten und auch einmal gegen wachsenden Extremismus von salafistischer Seite in Deutschland und Europa die stets menschenrechtsbewegte Stimme erheben, bleibt ihr ewiges Geheimnis.

Auch die ´Montagsdemos´, wo es um den Frieden in der Ukraine geht, diffamiert man lieber,  als dass man sich dem anschlösse, weil der Ruf nach Frieden genauso wie der nach Menschenrechten ja ´rechts´-kontaminiert sein könnte …

26 Gedanken zu „AfD: Die Angriffsrichtung im Diskurs muss umgedreht werden“

  1. Nicht nur das Politiker den Unterschied „EU“, „Europa“ und „Währungsunion/EURO“ nicht kennen, selbst die Verfassungsrichterin Susanne Beer und sowie andere Politiker kennen den Unterschied von Gleichberechtigung und Gleichstellung nicht und behauptet dass im Grundgesetz eine Gleichstellung gefordert würde.

  2. Zur Positionsbestimmung, um nicht „in Schönheit zu sterben“, die Bissigkeit gegen Links aufzubauen:

    Ich bitte jedes AfD- Mitglied um Klärung für sich selbst.
    (Ich bin gespannt, wann ich für den Satz “ Einigkeit und Recht und Freiheit- für das Deutsche Vaterland,…“ als rechtsextrem eingestuft werde. :-)
    Vorsicht, manche meinen, lechts und rinks könne man nicht velwechsern. Werch ein Illtum! (E. Jandl). Es ist wichtig, diese Unterscheidung zu beherrschen, denn NAZIS waren nationale SOZIALISTEN: der renommierteste Hitler- Biograf, Joachim Fest, stellte klar, dass es der sicherlich erfolgreichste Coup der Linken nach ’45 der war, Adolf Hitler dem konservativen Lager zuzurechnen. Er, (J. F.) schrieb dazu, „…dass der Nationalsozialismus politisch eher auf die linke als auf die rechte Seite gehört. Jedenfalls hatte er Zeit seines Bestehens mit dem Totalitarismus Stalins mehr gemein als mit dem Faschismus Mussolinis. … Als im Frühjahr 1933 ganze kommunistische Kampfformationen geschlossen in die SA übertraten, wurde das von den roten Parteisoldaten keineswegs als Bruch empfunden, … Man wechselte sozusagen nur den Anführer und die Fahne, nicht einmal die Treffkneipe. Im Herzen blieb man Sozialist, nur dass man von nun an auch noch national sein durfte, kein „Vaterlandsverräter“ der Komintern.“
    „Noch viele weitere Gemeinsamkeiten zwischen Nationalsozialismus und Kommunismus lassen sich anführen, auch tiefer reichende. … Beide Epochengegner,…, träumten den Traum vom „Neuen Menschen“, der mit ihnen erst die Möglichkeit erlange, sich auf Erden zu verwirklichen; …Und beide hassten mehr als alles andere die bürgerliche Welt.“
    (Von hier: http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2003/09/27/a0148 )

    Nichts davon findet sich in der AfD!!

    Die Diffamierung gegen rechts ist ab heute zu Ende! Nicht nur die Geschichte zeigt die falsche Verbindung von Nazis mit „rechts“, sie zeigt auch die grausame Geschichtsklitterung der Linken, wie auch die Verdrängung in den Medien zeigt:
    Den Linken „wohlgesonnen“ zu sein, das ist nach realpolitischen und tatsächlich „menschenverachtenden“ Erfahrungen mit der Linken Bewegung an sich (Stalin (20 Millionen Tote), Mao (80 Millionen Tote) Katyn (40.000 Erschiessungen), National-SOZIALISMUS, Gulag, Stasi, Mauerschützen, Antifa) auch ein bißchen viel verlangt.
    Bis in die heutige Zeit hinein zeigt sich, dass die Verschiebung der WERTE, wie sie in linker Politik umgesetzt wurde fatale, wirklich „gesellschaftlich tödliche“ Folgen hat, ohne dass das je einem Linken bewusst wäre.
    Was bedeutet es denn anderes, wenn eine Ehe leichter zu scheiden ist, als ein Mietverhältnis gekündigt werden kann?
    Und welche Werte bestimmen die Entwicklung einer Gesellschaft, in der es leichter ist, ein Kind vor seiner Geburt zu töten, als einen Arbeitsvertrag aufzulösen?

    Die persönliche Postionsbestimmung:

    Erstens: ich bin genau so „rechts“, wie Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine links sind. Wer hat damit ein Problem? Und was ist das Problem? Demokratie- Defizit etwa?
    Zweitens: Populisten nehmen Ängste und Bedürfnisse „einfacher Leute“ ernst. Das ist gut so, denn das ist das Wesen von Demokratie. Wer meint, sich über diese Bedürfnisse erheben zu können, sie miss- oder gar verachten zu dürfen, derjenige hat ein fragwürdiges Demokratieverständnis- NICHT die beschimpften „Populisten“!
    Drittens: Die Politik des alternativlosen“ Weiter-so“ ist genau die „einfache Lösung“, die die AfD ablehnt. Lösungsmöglichkeiten, auch unkonventionelle, müssen ausgesprochen, weitergedacht und umgesetzt werden.
    Das fordert Toleranz, das verbietet Diskussions- oder gar Denkverbote
    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000960
    Das betrifft Euro-, Immigrations-, Wirtschafts-, und Familienpolitik. Und:
    Die Lösungen, die die AfD anbietet, sind eben NICHT einfacher (weiter so!), sondern wesentlich komplizierter, als bisherige Politiker und Journalisten denken können-
    wer ist jetzt im negativen Sinne „populistisch“?
    Vorsicht also mit der Bezeichnung „rechtsextrem“! Zwischen Islamkritiker, Islamgegner, Islamfeind und -Phobiker gibt es Unterschiede, die strafrechtlich relevant sind.
    Und das ist auch gut so- der Volksverhetzungsparagraph ist eine scharfe Waffe, und der Betroffene hat das Recht zur Verteidigung seiner Meinungsfreiheit.
    Im Zweifel unterstütze ich ihn lieber im Sinne der Freiheit als im Sinne des Meinungs-/ Gesinnungsterrors.
    Drittens: wesentlicher Teil der Demokratie ist die Gewaltenteilung. Diese wird unterlaufen, wenn Teile der von der Gesetzgebung BEVORTEILTEN an dieser unmittelbar mitwirken. Wie Paralamentarier, die ihre eigenen Diäten erhöhen. Sie stimmen ab „in die eigene Tasche“! Es ist daher im höchsten Masse zu begrüßen und entspricht dem Anspruch der AfD, die Demokratie zu stärken, wenn diejenigen vom passiven Wahlrecht ausgeschlossen werden, die zu Ungunsten der Mehrheit, und zu ihren eigenem Vorteil entscheiden könnten. (Wenn 5 Füchse und 4 Hasen über das Abendbrot abstimmen…) …haben Hasen in der parlamentarischen Demokratie immerhin- ein Stimmrecht. Aber das geht uns, wie den meisten Hasen nicht weit genug! Konkret bedeutet das, dass Richter etwa keine Abgeordneten, Lehrer keine (Landes-) Parlamentarier werden sollten.

    Drastischer formuliert:
    “Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst” Voltaire [mit Witzen- erst recht nicht!]
    Nur, dass DAS MAL KLAR IST:
    Ha, Ihr Dicken, Schwulen, Muslime, ich mache Witze über wen und so lange es mir passt, wie Francois Villon, Karl Kraus, Lenny Bruce, Harald Schmidt, wie alle guten, weil FREIEN Kabarettisten, WEIL DIES EIN FREIES LAND IST, und weil ich lieber sterbe, als mir von politisch korrekten Schleimern und Totalitären Neo- Marxisten den Mund verbieten zu lassen! Paul Weston hat inzwischen den Mut, von sich zu behaupten: „I am a Racist,“ um zu zeigen, wie falsch die Gewalt der Sprache geworden ist: http://m.youtube.com/watch?v=t2kKnzW4d8w

    Wer den Mut hat, aufzustehen, für Zivilcourage und freie Meinungsäusserung den Mund aufzumachen, dem gefällt das. Wie Tucholsky sagte: „Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!“
    Den anderen, den feigen Schleimern, denen rufe ich zu, ein dreifaches „Götz von Berlichingen“!!!

  3. Herr Lucke ist entweder gut erzogen oder hat durch seine Kinder gelernt die innere Ruhe zu behalten… ich finde diese Entgleisung wurde über viele Monate der Rufschädigung, Deformierung, Bedrohung und klarer Übler Nachrede wirklich heraus gefordert und so finde ich es auch eine Frechheit das nun die Täter (Fernsehsender, Zeitung und Parteien) des ganzen ein auf die Armen machen um nun wieder ein schlechtes Licht herbei zu führen. Ich finde irgendwo sollte man nun auch mal rechtliche Schritte gegen diese Lästertanten und Provokanten einleiten

    Bei solchen Gesprächspartner kommt man mit guten Argumenten eh nicht weiter. Da hilft nur das Antworten mit Anzeigen

  4. Sehr geehrter Herr Heumann,

    ich habe ihren Beitrag „zu hart aber unfair“ heute morgen gelesen. Ich pflichte Ihnen in allen Punkten bei. Ich habe mir seit 3 Monaten selbst auferlegt keine Talksendungen mehr anzuschauen, am Montag konnte ich nicht widerstehen, weil Prof. Lucke als Gast geladen war. Als ich schon das Wachsfigurenkabinett sah, hatte ich den Kaffee auf. Claudia Roth das Zirkuspferd und der geleckte Friedmann waren der Oberhammer. Ich wünschte mir Sie würden Ihren Beitrag mal an die öffentlich rechtlichen Anstalten mailen, damit die Damen und Herren der Sender mal merken wie sie auf die Bevölkerung wirken. Ich habe bei unseren Staatssendern das Gefühl, dass sie annehmen es säßen nur noch demenzkranke
    vor dem Fernseher.

  5. Herr Heumann, Sie haben mit jedem Wort zielsicher getroffen! Leider muss Herr Lucke noch lernen, dass es gar nicht um sachliche, respektvoll geführte Diskussionen von Sachthemen geht. In der gestrigen Sendung wurde es dem Publikum auf schamlose Weise vor Augen geführt. Die Protagonisten haben noch nicht einmal versucht, den Anschein zu erwecken. Mein Entsetzen ist grenzenlos und ich kann und will nicht wahr haben, dass es eventuell noch Menschen gibt, die dieses unwürdige Schmierenstück nicht durchschauen…………………….

    1. Moin Herr Heumann, hallo AnRu!

      Seit dem Kommentar von AnRu (27. Mai 2014) ist zwar schon fast ein Monat verstrichen, trotzdem würde ich Herrn Lucke folgendes empfehlen.

      a) Rückfrage an den Sender, in welcher ,Atmospäre‘ die Diskussion stattfinden soll,
      welches Niveau erwünscht wird (verbal), unter der Gürtellinie, ob auch körperlich
      gezüchtigt werden darf (Ohrfeige z. B.);

      b) welche Personen teilnehmen,

      c) ob er – als ausersehenes ,Opfer‘ – jemanden zur Verstärkung mitbringen darf,

      d) versuchen, immer das größte teilnehemende … abzulehnen,

      e) Hinweis, dass er zu Beginn der Sendung erklären darf, ob die Punkte a – e erfüllt wurden.

      Viele Grüße

      Gerd Taddicken

      2014-06-22, Sonntag, ca. 14.07 h

      +++

  6. Diese „Fröhliche Runde“ des WDR hat mich an die unseligen Zeiten des Schwarzen Kanals von „Sudel Ede“ erinnert.

    Wirklich Westdeutscherrotfunk!

  7. Treffende Analyse und Fazit, Herr Heumann. Sarkastisch, wo’s sein muss (ich kann diese ewig grinsende, von Süffisanz strotzende Koksnase Paolo P. so was von leiden. Ebenso wenig natürlich die chronisch larmoyante Versagerin Claudia R.) und darüber hinaus profund analysierend.
    Werde sicher öfter Ihre Website besuchen.

    MfG,
    Shevardnadze

  8. Jedem politisch interessierten Menschen war von vornherein klar, wie diese Sendung wieder ablaufen wird: Alle gegen einen. So war es bei Sarrazin, jetzt bei Lucke, kurzum, jeder, der gegen das Establishment aufbegehrt wird niedergemacht, besser noch, vernichtet. Auf welch niedriges Niveau es die politische Klasse in Deutschland gebracht hat sieht man an der Personalie der Bundestagsvizepräsidentin. Solch eine Besetzung für das Parlament einer Industriellen Großmacht ist an Peinlichkeit und geistigem Zerfall nicht zu überbieten.
    Im Bekanntenkreis sagte ich schon am Montagmorgen, dass jetzt der mediale „totale Krieg“ gegen die AfD und Lucke erklärt würde, und es kam so und wird so weitergehen.
    Lucke und seine Familie werden es in Deutschland nicht mehr aushalten können, wenn ich an seine Kinder denke kommt mir aus Angst um ihre Zukunft das kalte Grausen. Ich denke nicht dass ich falsch liege wenn ich behaupte, dass ARD und ZDF die Spitze eines neuen Propagandaministeriums sind, begleitet von einer gleichgeschalteten Presse, die diesen Vernichtungskrieg gegen Herrn Lucke intensiv begleiten wird.
    Zu den Sendungen von Plasberg und Will möchte ich noch anmerken, dass ich diesen beiden Herrschaften nach den letzten Sendungen mit Prof. Lucke meinen Unmut über die Moderation mitteilte. Frau Will bescheinigte ich, dass sie ja eine sehr intelligente Frau sei aber anzweifelte, dass sie eine humanistische Bildung genossen habe und fragte sie, ob sie selbst, wenn sie zu irgendwelchen Dingen eine andere Sichtweise hätte, genauso behandelt werden möchte, wie sie das mit Herrn Lucke tat. Eine Antwort bekam ich nie, hatte aber danach das Gefühl, dass ihre Arroganz und Selbstherrlichkeit etwas moderater geworden wäre.

  9. Top Komentar :) Als Zusatz, Luke hat C.Roth ja kurz sprachlos gemacht als er ihr das
    illegale entfernen der AFD plakate vorgehalten hat:

    1. Ja, das war einfach klasse. Diese Frau, die nichts zu bieten hat, außer ihrem Wunsch, ganz Europa und vor allem das schlimme Deutschland mit Menschen aus aller Welt zu überfluten ist eine Zumutung und mir ist unbegreiflich, warum ausgerechnet sie mit einem Monatsgehalt nach Hause geht, wovon die arbeitende Bevölkerung nur träumen kann.

  10. Sehr guter Artikel Herr Heumann. Professor Lucke ist eine zu erliche und anständige Haut, um es mit Leuten wie Friedmann und Roth wirklich aufnehmen zu können. Sein „Halten sie doch mal die Klappe“ muss schon als ein tolles Basta-Aufbegeren gewertet werden. Argumentativ ist der den anderen ja immer überlegen, aber diese unseriöse gemeine Stichelei kann er noch nicht richtig kontern, dafür müßte er einfach giftiger werden. Andererseits will man das wirklich? Ist nicht gerade dieses nicht Aalglatte an Prof. Lucke so sympathisch die Dinge rein argumentativ auszufechten? Ich hätte ihm trotzdem dazu abgeraten, in eine solche Sendung zu gehen, er hat ja mehrfach bei Anne Will, Plasberg und Friedmann erfahren, wie demagogisch und diffamierend er dort angegangen wird. Jetzt wo er die 7 Plätze geholt hat, muss er sich mit diesen Lumpen aus Politik und Medien nicht weiter abgeben.

    1. Herr Lucke ist so gut erzogen … wahrscheinlich hat er sich anschließend noch für diesen „Ausbruch seiner Ungeduld“ entschuldigt.
      Bei solchen Gesprächspartner kommt man mit guten Argumenten eh nicht weiter. Da hilft nur gnadenloses Zurückschlagen mit den gleichen Waffen. Das lernt er hoffentlich noch. Ein guter Redner ist er ja in jedem Fall.

    2. Die Sendungen im TV sind extrem wichtig für Politiker. Die AfD kann es sich schlicht nicht leisten dort nicht aufzutreten. Bernd Lucke hat sich bisher ordentlich geschlagen, auch wenn die unfairen Anfeindungen kaum zu ertragen sind. Das Muster der Attacken ist ja immer ähnlich. Eventuell könnte man sich noch besser vorbereiten und Strategien entwickeln, wie man sich gegen die Angriffe am besten Verhalten soll. Ziel muss es sein, die optimale Wirkung beim Zuschauer zu erzeugen. Freundlich und sachlich bleiben ist da oft besser als „zurückzuschlagen“. Außer Lucke und Henkel sollten auch noch andere zum „Medienprofi“ aufgebaut werden, damit die AfD mehr bekannte Gesichter bekommt. Prof. Starbatty finde ich super. Der könnte auch einmal in die Löwengrube. Ich traue ihm das zu. Freizeit-Politiker haben es natürlich gegen die Profis schwer. Mir den ersten 7 Parlamentariern ist aber der Anfang geschafft.

  11. Super Blog – Kompliment. Nur eines möchte ich als AfD Wahlkämpfer korrigieren: Die AfD hat 900.000 Stimmen neu gewonnen, davon sind 890.000 Stimmen von der politischen Konkurrenz (quer durch alle Parteien). Leider sind viele AfD Wähler der letzten Bundestagswahl auch der Europawahl fern geblieben – sonst hätte die AfD zweistellig abgeschnitten!

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-waehlerwanderung-alternative-fuer-deutschland-saugt-stimmen-ab-a-971022.html

    1. Bin für jede Korrektur dankbar, verstehe allerdings diese Passage aus dem Spiegel-Artikel anders als Sie: „Insgesamt holte die AfD 890.000 Stimmen von ihren Konkurrenten. Etwa ebensoviele Wähler verloren die Euro-Kritiker jedoch an das Lager der Nichtwähler. Ihr prozentualer Zuwachs gegenüber der Wahl im September war vor allem der niedrigeren Wahlbeteiligung bei der Europawahl geschuldet.“ ´Meine´ „9.000 Stimmen“ (die ich aus anderer Quelle habe), scheinen also doch richtig sein.

    2. Das sehe ich auch so. Wenn die Wahlbeteiligung nur 2/3 derjenigen der Bundestagswahl betrug, die AfD in absoluten Zahlen aber sogar mehr – genausoviele würde auch reichen – Stimmen bekommen hat, dann ist das meinem mathematischen Verständnis nach ein Zugewinn. Andere Parteien haben ja offenbar deutlich weniger Stimmen bekommen als zur Bundestagswahl, was in dem Fall natürlich ebenfalls mit der niedrigeren Wahlbeteiligung erklärt wird.

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